Ausgabe vom 29.05.2026 Seite 21

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Ja-Wort vor historischer Kulisse Tapetensaal im Haus Galen Greven. Im Tapetensaal an der Alten Münsterstraße 2 kommt ein königliches Gefühl auf. Das dürfen künftig auch Hochzeitspaare in Greven fühlen, denn ab sofort kann in dem Raum, der an die 1820er-Jahre erinnern soll, geheiratet werden. Eine erste standesamtliche Hochzeit hat hier bereits am 15. Mai stattgefunden. Dass eine neue Adresse in die Auswahl der Standesämter aufgenommen wurde, hat Bürgermeister Dietrich Aden eingefädelt. Als Hans Galen im Jahr 2023 seinen 90. Geburtstag feierte, kam Aden – wie das zu runden Geburtstagen im hohen Alter üblich ist – zum Gratulieren vorbei. „Ich fand die Räumlichkeiten besonders schön“, erinnert er sich. Da das Repertoire der Trauorte in Greven bislang keinen klassischen Raum hergegeben hat, entwickelte sich die Idee, das Tapetenzimmer der Galens zu einem Trauzimmer zu machen. „Wir haben in Greven ja keine Burg oder kein Schloss, aber das kommt dem schon sehr nahe“, sagt Aden mit schweifendem Blick über die sepiafarbene Tapete. Maria Galen, die Tochter des mittlerweile verstorbenen Hans Galen, berichtet mit Stolz über die Abbildungen. Ihr Vater habe es sich seinerzeit zur Aufgabe gemacht, den Raum in seinen ...