Ausgabe vom 16.05.2026 Seite 18

Suchbegriffe 16.05.2026    18


„Retten – das ist unrealistisch“ LWL-Experte Markus Denkler zur Zukunft des Plattdeutschen im Alltag EMSDETTEN. Plattdüütsch kann man in Westfaolen in de Straoten un Gäördens all bolle gar nich mähr häören. Wat et wull giff, sind plattdüütsche Vörstellungen in’t Theater un Liäse-Dage in de Scholen. Un auk ennige junge Lüe interesseert sick för’t Plattdüütsche. Owwer man weet nich, of dat up Duur noog is, sägg Dr. Markus Denkler. He arbeid’t bi’n Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in de „Kommission für Mundart- und Namenforschung“ un unnersöch de plattdüütsche Spraoke met allen Kennteeken in de verscheidenen Giegenden. De LWL heff nu ne Riege met kleinen Filmkes haruutbracht, de „Guet Gaohn!“ hett. Dorin wärd’t plattdüütsche Wäörde verkläört. Wi hebbt met Markus Denkler üöwer dat Plattdüütsche küürt. Plattdeutsch verschwindet immer mehr aus dem westfälischen Alltag. Im Kulturbereich lebt es zwar auf Theaterbühnen, bei Lesungen oder Wettbewerben weiter und es gibt immer wieder junge Leute, die sich dafür interessieren. Doch das ist keine Trendwende, die die Sprache retten kann, glaubt Dr. Markus Denkler, ...