Ausgabe vom 02.05.2026 Seite 39

Suchbegriffe 02.05.2026    39


Schlägt (nicht) ein So sieht guter Blitzschutz aus Rund 100.000 Erdblitze gab es 2025 deutschlandweit. Da stellt sich die Frage, wie es eigentlich um Ihren Blitzschutz bestellt ist. Reicht der Blitzableiter als Schutz für Haus und Wohnung aus? Nicht unbedingt. „Sinnvoll ist ein Gesamtkonzept aus äußerem und innerem Blitzschutz“, sagt Torsten Hoffmann (Brancheninitiative Elektro+). Der äußere Blitzschutz funktioniert nach dem Prinzip des Faradayschen Käfigs – und verhindert, dass der Blitz in das Gebäude eindringt. Er besteht aus einem Blitzableiter auf dem Dach, einem Drahtsystem an der Außenseite des Hauses und einer Erdungsanlage. So wird der Blitz direkt vom Dach über die Drähte ins Erdreich geleitet. Ein Teil des Stroms fließt aber auch durch das Gebäude und kann dadurch Überspannungsschäden verursachen. Außer-dem können durch Einschläge in der Umgebung Blitzteilströme durch die im Erdreich verlaufenden Strom- und Wasserleitungen ins Gebäude gelangen – und dadurch Stromkabel und technische Geräte im Haus schädigen. Deshalb ist ein zusätzlicher innerer Blitzschutz, der Überspannungsschutz, notwendig. Hierfür werden unterschiedliche Überspannungsableiter in die Elektroinstallation ...