Ausgabe vom 02.05.2026 Seite 12

Suchbegriffe 02.05.2026    12


Plumploris Reise um die Welt Kleiner Affe wurde gefangen und nach Deutschland gebracht Berlin. Durch seine großen Kulleraugen sieht der Plumplori aus, als sei er überrascht. Als nachtaktives Tier braucht er die Augen, um im Dunkeln gut sehen zu können. Doch wenn der arme Kerl gerade ein wenig verwirrt wirkt, hat das einen guten Grund. Das Tier hat ein unfreiwilliges Abenteuer hinter sich. „Die Polizei entdeckte ihn, als sie in der Stadt Leipzig eine Wohnung durchsuchte“, erklärt Hanja Runge vom Zoo Berlin. „Der sogenannte Sunda-Plumplori wurde dort zusammen mit anderen Plumploris, Mausmakis und seltenen Reptilien gehalten.“ Keines der Wildtiere hätte dort sein dürfen. Die Polizisten vermuten, dass die Tiere in der Wildnis gefangen und nach Deutschland gebracht wurden. Plumploris sind eine Primatenart, die in den Wäldern von Südostasien lebt. Nachts fangen die Affen Insekten und kleine Wirbeltiere. Sie mögen aber auch Früchte und den Nektar mancher Bäume. Die Tierart ist gefährdet. Sie verliert ihren Lebensraum, weil Wälder abgeholzt werden. Außerdem werden die Tiere gejagt. Manche Leute bezahlen viel Geld für ein ungewöhnliches, vielleicht auch niedliches Haustier. Das ist aber eine schlechte Idee. Plumploris ...