Ausgabe vom 30.04.2026 Seite 4
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Gala-Dinner: Schütze mit wirren Thesen Washington Nach dem Schusswaffenangriff beim Korrespondentendinner in Washington werden immer mehr Details über den mutmaÃlichen Täter Cole Tomas Allen bekannt. Mehrere US-Medien zitieren aus einer Nachricht, die der 31-Jährige aus dem US-Bundesstaat Kalifornien kurz vor der Attacke an Familienmitglieder geschickt haben soll. Darin schrieb Allen, er bedanke sich bei seiner Familie, âder eigenen und der in meiner Kircheâ, für ihre Liebe in den vergangenen Jahren. Mit Blick auf die Regierung von US-Präsident Donald Trump und in Bezug auf eine Passage der Bergpredigt Jesu heiÃt es weiter: Es sei nicht christlich, âdie andere Wange hinzuhaltenâ, wenn jemand unterdrückt werde. Das sei âMittäterschaft an den Verbrechen des Unterdrückersâ. Als US-Staatsbürger falle auf ihn zurück, was seine Volksvertreter täten. Er sei bereit, âfast jedenâ aus dem Weg zu räumen, âum an die Zielpersonen heranzukommenâ. Bei der Attacke auf das Dinner am Samstagabend wurde ein Sicherheitsbeamter angeschossen, die anwesenden Regierungsmitglieder blieben unverletzt. Dem Angreifer droht eine lebenslange Haftstrafe. Aus vorläufigen Ermittlungsergebnissen geht hervor, dass ...
