Ausgabe vom 26.03.2026 Seite 26

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Buchladen geht gegen Weimer-Zitat vor Berlin Im Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis zieht der Berliner Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“ gegen eine Äußerung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vor Gericht. Man habe einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt, teilte Anwalt Jasper Prigge mit. „Dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien soll verboten werden, den Buchladen und seine Betreiberinnen öffentlich als politische Ex-tremistinnen zu bezeichnen.“ Es geht um einen Satz Weimers in einem Interview der „Zeit“, nachdem Weimer den Buchladen und zwei weitere wegen „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ von der Liste des Buchhandlungspreises streichen ließ. Der Interviewer fragte: „Aber warum haben Sie in die Vergabe des Buchhandlungspreises eingegriffen?“ Weimer antwortete: „Wenn der Staat Preise vergibt und Steuergelder einsetzt, dann kann er das nicht für politische Extremisten tun.“ Die Betreiberinnen hatten eine Unterlassungserklärung von Weimer gefordert. Doch der lehnte ab. „Die angegriffene Äußerung enthält ebenso wie die Fragestellung im Interview keinerlei Bezug zu einer konkreten Person“, sagte eine Sprecherin des Ministers. Weiterer Publikumstag ...