Ausgabe vom 19.03.2026 Seite 4

Suchbegriffe 19.03.2026    4


Härteres Durchgreifen gegen Problemschüler NRW plant neues Schulgesetz Düsseldorf. Lehrkräfte sollen mehr Sanktionsmöglichkeiten an die Hand bekommen, um Regelverstöße von Schülern zu ahnden. „Damit Unterricht und Erziehung gelingen können, brauchen Lehrkräfte und Schulleitungen klare und verlässliche rechtliche Möglichkeiten, um auf Störungen, Gewalt oder Bedrohungen angemessen zu reagieren“, heißt es aus dem Bildungsministerium, das dazu und zu einer Reihe weiterer Punkte einen Entwurf für eine Schulgesetzänderung vorgelegt hat. So soll das Repertoire der „Erzieherischen Einwirkungen“ – das sind die milderen Mittel, die Pädagogen im Schulalltag zur Verfügung stehen – erweitert werden. Neben Ermahnungen, Elterngespräche oder die Option, ein Kind aus der Klasse zu werfen, tritt die Möglichkeit, Mädchen und Jungen für bis zu eine Woche in eine andere Klasse zu versetzen oder sie für bis zu zwei Tage ganz zu suspendieren. Auch bei den „Ordnungsmaßnahmen“, das sind die schwereren Geschütze der Schulleitungen, schärft das Land nach. Möglich wird der Ausschluss aus der Schule, aus dem Unterricht in einzelnen Fächern oder von Veranstaltungen für bis zu vier ...