Ausgabe vom 14.02.2026 Seite 45

Suchbegriffe 14.02.2026    45


Was tun bei Diskriminierung? Probleme bei der Wohnungssuche Vermieter haben in der Regel klare Vorstellungen davon, wie der Mieter aussehen soll, der in ihre vier Wände einzieht: Im Idealfall ist er mindestens zuverlässig, solvent, ordentlich und rücksichtsvoll. Noch genauere Vorstellungen können diskriminierend sein – wenn etwa Herkunft, Alter oder Geschlecht bei der Wohnungsvergabe eine Rolle spielen. Dagegen können sich Bewerberinnen und Bewerber wehren. „Viele Mietinteressenten werden insbesondere in großen und nachgefragten Städten geradezu genötigt, umfassende Auskunft über sich zu erteilen“, heißt es in der https://mieterbund.de/aktuelles/mieterzeitung/">Mieterzeitung (Ausgabe 6/2025) des Deutschen Mieterbunds (DMB). Um etwa die Bonität von Interessenten überprüfen zu können, werden nicht selten Schufa-Auskunft, Selbstauskunft und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung verlangt. Einen Anspruch auf diese Unterlagen haben Vermieter zwar nicht. Bewerberinnen und Bewerber, die nicht liefern, fliegen aber regelmäßig direkt aus der Auswahl. Also spielen sie mit. Doch unbegrenzt Auskünfte dürfen Vermieter nicht verlangen. Mieterinnen und Mieter sind darum nur dazu verpflichtet, wahrheitsgemäß auf jene ...