Ausgabe vom 12.01.2026 Seite 7

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Völler will keine politischen Debatten Laut DFB-Sportdirektor Rudi Völler wird sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM im Sommer nicht mehr von politischen Diskussionen wie 2018 und 2022 beeinflussen lassen. „Natürlich wird es keinen Maulkorb geben“, sagte Völler. Er betonte zugleich: „Aber natürlich kann es nicht sein, wie bei diesem sogenannten Binnendesaster in Katar, dass es praktisch am Spieltag noch Diskussionen gibt.“ In Katar hatte es wegen der Menschenrechtssituation im Land beim DFB-Team tagelange Diskussionen um die sogenannte „One-Love“-Binde gegeben. Am Ende hatte der Weltverband Fifa diese verboten, schließlich gaben die Profis vor dem verlorenen Gruppenauftakt gegen Japan ein Statement ab, indem sich die Spieler beim Mannschaftsfoto den Mund zuhielten. Die Diskussionen bis kurz vor dem Spiel seien keine gute Idee gewesen, sagte Völler: „Das darf nicht wieder passieren.“Leonardo Schlittencourt Abseits Nicht nur bei Werder Bremen ist es üblich, vor sämtlichen Partien bei Instagram das „Line-up“, also die Aufstellung, zu posten. Selbst am Samstag verkündete der Bundesligist stolz seine vermeintliche Startelf. Und das, obwohl das Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim wegen des ...