Ausgabe vom 04.10.2025 Seite 21

Suchbegriffe 04.10.2025    21


Einsatz mit Hacke, Beil und Dönekes Entkusseln im Emsdettener Venn: Praktischer Naturschutz zur Erhaltung des Hochmoors Friedel Hesseling EMSDETTEN. Beim herbstlichen Sonnenaufgang im Emsdettener Venn. Nebelschwaden liegen über dem Moorgebiet. Hoch über den Köpfen ziehen Kraniche im Formationsflug der Sonne entgegen. Die letzten Blüten der Heide sind mit feinen Spinnennetzen drapiert, und auch nebenan im Moorwald zeigt der Herbst seine Spuren. Eine Einladung: Ideal bei einem Ausflug die Schönheit der Natur zu genießen. So am vergangenen Montagmorgen, als Dr. Peter Schwartze gemeinsam mit den Vennfüchsen zur Fachexkursion durchs Emsdetten Venn eingeladen hatte. Hier im Naturschutzgebiet des Emsdettener Venns erscheint alles als pure Idylle. Doch bei näherem Hinschauen offenbaren sich die Probleme, mit denen das Moor zu kämpfen hat: Die Blänken im Hochmoor führen zu wenig Wasser. Invasive Wildkräuter wie Knöterich, Springkraut und auch das „Frasers Auenhartheu“, aus Amerika eingewandert, finden neben den wuchernden Brombeeren ideale Bedingungen, sich auszubreiten. Dazu der Aufschlag von jungen Birken, Weiden und Faulbäumen, die dagegen die moortypischen Pflanzenarten zurückdrängen. „Das Emsdettener Venn als eines ...