Ausgabe vom 15.03.2025 Seite 15

Suchbegriffe 15.03.2025    15


„Essen war überall knapp“ Verein für Schulausbildung Greven. Beatrice Ramogi ist in Kenia aufgewachsen. Die Armut dort musste sie am eigenen Leib miterleben. Mittlerweile lebt sie in Greven und versucht, mit einem Verein Kindern und Jugendlichen in Kenia zu helfen. Kein Geld für die Schule: Was in Deutschland kaum vorstellbar ist, gehört im Dorf, aus dem Beatrice Ramogi stammt, zum Alltag. Die 48-Jährige wuchs in Kamayoge auf, einem Gebiet in Kenia. Um an den dortigen Zuständen etwas zu ändern, gründete sie den Verein „The Okode Charity Foundation“ (auf Deutsch: Der Okode Charité Verein). Zwar lebt die 48-Jährige mittlerweile mit ihrem Mann und ihrer 20-jährigen Tochter in Greven, doch an ihre Zeit davor erinnert sie sich noch gut: Überall seien Geld und Nahrung knapp gewesen: „Die einzige Möglichkeit für Frauen war, schwanger zu werden oder zu heiraten.“ Denn auch Jobs habe es kaum gegeben. „Wenn man eine Arbeit sucht, muss man in die Großstadt ziehen, aber auch dort gibt es beinahe nichts.“ Die meisten würden in Kamayoge darum von der Fischerei und vom Ackerbau leben. In der Regenzeit funktioniere das auch ganz gut, doch sobald die Dürrezeit eintreffe, werde das Leben besonders hart: ...