Ausgabe vom 26.06.2026 Seite 16

Suchbegriffe 26.06.2026    16


Warum nicht mal was Wildes? Sanddorn, Holunder oder Schlehe: Robuste Alternativen zu Apfel, Kirsche und Co. EMSDETTEN. Der Aufbau und die Strukturen der Haus- und Kleingärten und der Bepflanzungen auf den Balkonen und Terrassen hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und dieser Prozess geht weiter. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Es gibt weniger Bedarf an selbst produziertem Obst, Kräutern und Gemüse, vieles ist das ganze Jahr über zu kaufen. Der Klimawandel macht die Kultur alteingesessener Gartenpflanzen wie Hortensien oder Moorbeetgewächsen immer mehr zur Herausforderung. Vielleicht ist es Zeit, einmal ein paar andere Pflanzen als Alternativen vorzustellen, die sich durch Robustheit, vielfältige Verwendungsmöglichkeiten und mögliche Ernten auszeichnen. Wildobst, kein neues Superfood, aber ein interessanter, neuer Gartentrend, stehen heute im Fokus. Was spricht für Wildobst? Obst aus dem eigenem Garten ist beliebt. Allerdings sind Anbau und Pflege von Obstpflanzen, und besonders von Obstgehölzen, beileibe nicht Jedermanns Steckenpferd. Der teils hohe Platzbedarf von Apfel, Kirsche und Co., Stress mit Krankheiten und Schädlingen bei Birnen, Pfirsichen und anderen und nicht zuletzt Königsdisziplinen in der Pflege wie der ...