Ausgabe vom 05.06.2026 Seite 31

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Sexuellen Missbrauch erst bestritten, dann gestanden 53-jähriger Angeklagter aus Rheine muss sich verantworten RHEINE/MÜNSTER. Die Schattenseiten menschlichen Handelns zeigten sich am Mittwoch gleich mehrfach vor dem Landgericht Münster: Ein 53-jähriger Mann aus Rheine soll seine erst elf Jahre junge Stieftochter in zehn Fällen sexuell missbraucht haben; die Taten fanden laut Anklage der Staatsanwaltschaft zwischen August 2018 und November 2020 statt. Beim Auftakt des Prozesses bestritt der Angeklagte zunächst alle Vorwürfe – und gestand die Übergriffe später dann doch. Opfer und Täter lebten damals in einer Wohnung in Vreden. Laut Anklageschrift wollte die Minderjährige das Badezimmer verlassen. Hier soll sie der Angeklagte zurückgedrängt haben, wo es dann zum sexuellen Übergriff gekommen sein soll. Neun weitere Übergriffe sollen auf eine gleiche Weise abgelaufen sein. In einem weiteren Fall soll der Angeklagte übergriffig geworden sein, als das Mädchen im Bett gelegen haben soll. Durch seinen Verteidiger ließ sich der Rheinenser zu allen Tatvorwürfen bestreitend ein. „Es ist nie dazu gekommen, ich habe das Kind nie in ihren Intimbereich gefasst.“ Er sei aus allen Wolken gefallen, als er von den ...