Ausgabe vom 05.06.2026 Seite 16

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Aktive möchten ein „Fest der Kulturen“ veranstalten Pläne der Fachgruppe des Heimatvereins „Grevener aus aller Welt“ Greven. Die Fachgruppe des Heimatvereins „Grevener aus aller Welt“ traf sich zu ihrer monatlichen Zusammenkunft in der Alten Post. Anlässlich des muslimischen Opferfestes stand ein religionsübergreifendes Thema im Mittelpunkt: Die Geschichte von Ibrahim im Islam und die Erzählung von Abraham im Alten Testament wurden miteinander verglichen. Schnell wurde deutlich, dass sich beide Überlieferungen inhaltlich stark gleichen. Im Islam besitzt das Opferfest jedoch einen besonders hohen Stellenwert. Es ist geprägt von Nächstenliebe und Gemeinschaftssinn: Traditionell teilen Wohlhabendere an diesem Tag Lebensmittel mit Bedürftigen. Viele Gläubige opfern – sofern sie es sich leisten können – ein Tier wie ein Schaf, eine Ziege oder ein Rind. Dieses Ritual erinnert an den Propheten Ibrahim (Abraham), der bereit war, seinen Sohn zu opfern. Neben dem religiösen Aspekt stehen auch familiäre Begegnungen im Vordergrund: Verwandte werden besucht, gemeinsam gebetet und festliche Mahlzeiten eingenommen, heißt es in einer Mitteilung der „Grevener aus aller Welt“. Ein kulinarischer ...