Ausgabe vom 21.05.2026 Seite 18

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Vergessene Geschichte neu erzählt Sandra Lüpkes stellte in der Stadtbibliothek ihr neues Buch vor „Ein Ort, der bleibt“ Elvira Meisel-Kemper EMSDETTEN. Die Türkei war während der Nazi-Diktatur Exilland für viele Künstler und Wissenschaftler, die aufgrund ihrer jüdischen Familiengeschichte verfolgt wurden. Sandra Lüpkes (kleines Foto) formte mit historischen Persönlichkeiten daraus einen Roman unter dem Titel „Ein Ort, der bleibt“, der vor einem Monat auf den Markt gekommen ist. In der Stadtbibliothek in Emsdetten stellte sie ihr Buch vor, gespickt mit vielen Informationen zur Entstehung, zu den realen Personen und zur Zeitgeschichte um diese Personen herum. Der Name dieser Autorin zog weit über 70 Personen an. Sie ist nicht nur bekannt geworden im Münsterland als Drehbuchautorin der Münster-Krimi-Reihe „Wilsberg“, die sie zusammen mit ihrem Mann Jürgen Kehrer oder allein verfasste. Zurzeit schreibe sie an einem neuen Wilsberg-Drehbuch, verriet sie, ohne den Inhalt preiszugeben. Heute lebt sie in Berlin, ist aber immer wieder mal in Emsdetten, wo ein Teil ihrer Familie lebt. Nach umfangreichen Recherchearbeiten über den Botaniker Alfred Heilbronn, seine Frau Magda und seine Kinder Hans und Agnes sowie über ...