Ausgabe vom 19.05.2026 Seite 1

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Warn-App Nina soll den Weg zum Bunker weisen Dobrindt will bis 2029 insgesamt zehn Milliarden Euro für Schutz von Zivilisten ausgeben berlin Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Kapazitäten beim Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall massiv ausbauen und dafür auch reichlich Geld in die Hand nehmen. Wie ein Sprecher seines Ministeriums mitteilte, soll das Kabinett an diesem Mittwoch über ein entsprechendes Eckpunkte-Papier beraten. Es sieht vor, bis 2029 insgesamt zehn Milliarden in den Bevölkerungsschutz zu investieren. Dies ist trotz des Sparzwangs möglich, weil die Schuldenbremse Ausgaben in Verteidigung und Zivilschutz nicht umfasst. „Wir rüsten auf beim Bevölkerungsschutz und der zivilen Verteidigung“, sagte Dobrindt der „Bild“. Militärische und zivile Verteidigung würden stärker vernetzt, um Sicherheit und Resilienz zu erhöhen. So sollten bis 2029 mindestens 110.000 stapelbare Feldbetten angeschafft werden, so Dobrindt. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Warn-App Nina solle künftig nicht nur vor Gefahren warnen, sondern auch den Weg zum nächsten Schutzraum anzeigen. Allerdings fehlt bislang noch ein umfassendes Schutzraumkonzept der ...