Ausgabe vom 04.05.2026 Seite 4
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Plastikmüll: Hersteller sollen zahlen Neue Abgabe für Verpackungen gilt als Baustein in der Finanzplanung der Regierung Berlin. Die Bundesregierung muss groÃe Löcher in ihrer Finanzplanung bis 2030 schlieÃen. Ein Baustein soll die sogenannte Plastikabgabe sein. Pro Kilogramm nicht recycelte Kunststoffverpackung fällt dann ein gewisser Betrag an. Die Verbände der Plastikunternehmen üben scharfe Kritik. Was genau dahinter steckt. Worum geht es? Das Kabinett hat am Mittwoch ein MaÃnahmenpaket zur Konsolidierung für den Bundeshaushalt 2027 vereinbart. Darunter waren sowohl eine Zuckerabgabe als auch eine Tabaksteuer, die auch medial diskutiert wurden. Die Plastikabgabe flog erst mal unter dem Radar. Sie soll Einnahmen von 1,4 Milliarden Euro generieren, wie Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) erklärte. Die Zuständigkeit liegt beim Bundesumweltministerium. Welche Produkte sind betroffen? Es soll um Plastikverpackungen gehen, die entweder schwer zu recyceln sind oder bisher nicht wieder verwertet werden. Nicht betroffen sind Einmalprodukte wie Strohhalme aus Kunststoff. Diese fallen bereits unter das EU-Verbot für Einwegplastikprodukte. Auch für Verpackungen gibt es bereits seit 2021 eine EU-Regelung. Seitdem fallen 80 Cent pro Kilogramm ...
