Ausgabe vom 27.04.2026 Seite 5

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Und plötzlich fallen Schüsse Korrespondentendinner mit US-Präsident Trump nimmt dramatischen Verlauf – Was über den Täter bekannt ist Washington. Donald Trump plauderte angeregt mit CBS-Reporterin Weijia Jiang, während Kellner die Vorspeiseteller an den 250 Tischen im großen Festsaal des Washington Hilton verteilten. Unter dem versammelten Who’s Who der amerikanischen Journalisten wuchs mit jeder Minute die Spannung, was der US-Präsident bei seinem ersten Auftritt auf dem „White House Correspondents’ Dinner“ wohl zu sagen habe. Eine jährliche Institution im Kalender der Hauptstadt, die Trump bisher gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser. Die Korrespondenten verzichteten diesmal darauf, den obligatorischen Satiriker einzuladen, der sonst Witze auf Kosten des Stargasts des Abends macht. Im Gegenzug hatte Trump die „unangemessenste Rede, die jemals gehalten wurde“ angekündigt. Eine durchaus ernst gemeinte Drohung – von einem Präsidenten, der seine Gastgeber gerne als „Volksfeinde“ beschimpft, ihnen „Fake News“ vorwirft und sie regelmäßig verklagt. Da saß er unter einem Banner mit der Aufschrift „Feier der Redefreiheit“ neben First Lady Melania, Vizepräsident JD ...