Ausgabe vom 18.04.2026 Seite 16

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Der „Zauber des ersten Mals“ bleibt Pfarrer Norbert Weßel über die Bedeutung der Erstkommunion in der heutigen Zeit EMSDETTEN. In einer Woche beginnen in der Pfarrgemeinde St. Pankratius die Feiern zur Erstkommunion. Für die katholischen Kinder ist es nach der Taufe ein weiterer Schritt in der Glaubensgemeinschaft. Doch welche Rolle spielt das für junge Menschen heute überhaupt noch? Darüber hat EV-Redakteur Frank Reinker mit Pfarrer Norbert Weßel gesprochen. Herr Pfarrer Weßel, können Sie sich noch an Ihre eigene Erstkommunion erinnern? Ich war damals sieben Jahre alt, da wir die Erstkommunion bereits im ersten Schuljahr gefeiert haben. Die Vorbereitung fand ganz klassisch im Religionsunterricht statt. Begleitend dazu haben mir die Schulgottesdienste sowie die regelmäßigen Sonntagsmessen dabei geholfen, sicher in den Ablauf der Liturgie hineinzuwachsen. Wissen Sie noch, was Sie damals geschenkt bekommen haben? Ich erhielt damals die typische „katholische Grundausstattung“: ein Gebetbuch – das damalige Laudate –, eine Bibel und einen Rosenkranz. Mein Patenonkel schenkte mir zudem eine Armbanduhr. Ein Geschenk ist mir jedoch besonders in Erinnerung geblieben: Mein evangelischer Freund war nachmittags zum Kaffeetrinken ...