Ausgabe vom 18.03.2026 Seite 21

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Blind Date mit dem OP-Roboter Ausprobiert: eine Simulation mit dem OP-Roboter „Da Vinci Xi“ am Klinikum Rheine der Mathias-Stiftung RHEINE. Ich soll was?! Den Dickdarm mit dem Dünndarm vernähen?! Das erinnert mich an „Raumschiff Enterprise“ und Dr. Leonard „Pille“ McCoy: „Ich bin Journalist – und kein Arzt!“ Diesmal wird der Spieß umgedreht: Ich soll operieren. Aber keine Panik: Es wird keine Kunstfehler geben, nicht mal Blut wird fließen. Nicht heute. Denn heute ist der „Tag der Robotik“ am Klinikum Rheine der Mathias-Stiftung. Und dort soll ich, darf ich den OP-Roboter „Da Vinci Xi“ ausprobieren. Zum Glück für die Menschheit nur in einer Simulation. Als Science-Fiction-Fan kenne ich mich mit OP-Robotern aus: Da legt sich der Patient auf eine Liege und ein gläserner Deckel schließt sich über ihm. Dann schnellen Roboterarme aus dem Nichts hervor, wuseln von allen Seiten herum, stechen hier, stechen dort – und schwuppdiwupp ist der Patient gesund. „Wer weiß, was die Zukunft und die KI so bringen“, sagt Professor Mike Laukötter mit einem Lächeln angesichts meiner blühenden Fantasie. „Aber noch sind wir nicht so weit. Noch operiert der Roboter nicht autonom. ...