Ausgabe vom 18.03.2026 Seite 12
Suchbegriffe 18.03.2026 12
Hilfe statt Strafen für Schulschwänzer Wenn Stress, Druck oder Angst zu groà werden erfurt. Schwänzen, Blaumachen, sich drücken oder den Unterricht sausen lassen: Es gibt viele Begriffe für das unentschuldigte Fehlen im Unterricht. Dass man mal keine Lust auf die Schule hat, kennt wohl jeder. Doch wenn Kinder häufig schwänzen, stecken oft ernstere Probleme dahinter. Ãrger zu Hause, Stress mit Mitschülern oder Lehrkräften können zum Beispiel Gründe sein, um nicht in die Schule zu gehen. âDer Notendruck und dass alles bewertet wird, was man in der Schule tut, gehört dazuâ, sagt Ben Kottek von der Landesschülervertretung Thüringen. Manche Schülerinnen und Schüler würden das Schwänzen als einen Ausweg sehen. Allerdings gilt in Deutschland die Schulpflicht. Spätestens ab sechs Jahren müssen Kinder in der Regel neun bis zehn Jahre lang regelmäÃig zur Schule gehen. Eltern können Ãrger bekommen, wenn ihre Kinder unentschuldigt fehlen. Manche müssen dann sogar Strafen zahlen. Ben Kottek glaubt, dass die seelische Belastung für Schulkinder zugenommen habe. Cybermobbing sei ein neues groÃes Thema. âDazu kommt Stress durch Kriege und andere belastende Inhalte, die man im Internet ...
