Ausgabe vom 10.03.2026 Seite 4

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Schwarz-roter Fehlstart ins Wahljahr SPD verharrt im Umfragetief – Union will beim Ministerpräsidentenamt nicht locker lassen berlin. Am Tag nach den zerplatzten Hoffnungen gab man sich im schwarz-roten Regierungslager in Berlin zerknirscht, aber auch trotzig. Sowohl Kanzler Friedrich Merz als auch sein Vize Lars Klingbeil hatten sich den Ausgang des Wahlabends in Baden-Württemberg anders vorgestellt. CDU-Chef Merz setzte voll auf Sieg und Rückeroberung des Postens des Ministerpräsidenten nach 15 Jahren, trotz Skepsis gegenüber seinem Spitzenkandidaten Manuel Hagel. Ein Comeback im einstigen Stammland sollte ihm Rückenwind fürs Regieren in einem besonders schwierigen und womöglich auch für ihn entscheidenden Jahr geben, inklusive Schub für die weiteren Wahlen. Pustekuchen. SPD-Chef Klingbeil und seine Partei hatten hingegen eine Niederlage zwar eingepreist, aber nicht das schlechteste Ergebnis seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bei einer Landtagswahl: 5,5 Prozent. Beinahe wären die Genossen sogar aus dem Landtag geflogen, was für die Parteiführung in Berlin möglicherweise zu persönlichen Konsequenzen hätte führen können. Die Niederlage im Ländle wegatmen und weiter die Hoffnungen auf einen Sieg in Rheinland-Pfalz in ...