Ausgabe vom 10.03.2026 Seite 1
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Ãlpreis lässt Börsen abstürzen Anleger verlieren Hoffnung auf schnelles Ende des Iran-Krieges new york/london Ãl ist inzwischen so teuer wie seit 2022 nicht mehr. Der Iran-Krieg hat die Preise deutlich über die Marke von 100 US-Dollar katapultiert: Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent stieg zeitweise auf fast 120 Dollar. Das schürt Sorgen vor Rückschlägen beim Wirtschaftswachstum und löste einen Ausverkauf an den Börsen aus â insbesondere in Asien. Anleger sind besorgt, dass die Inflation steigt, sollte sich der Ãlpreis länger auf dem hohen Niveau bewegen. Für Entspannung sorgte am Montag aber ein Bericht, wonach die G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten erwägt, ihre nationalen Erdölreserven einzusetzen, um den Preisanstieg am Ãlmarkt zu bremsen. Unterdessen legten die Spritpreise an deutschen Tankstellen am Montag erneut deutlich zu. Mit dem Gaspreis ging es ebenso weiter steil nach oben. Die Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten stark beeinträchtigt. Der Transport von Energierohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige StraÃe von Hormus kam faktisch zum Erliegen. Derweil sichert der russische Präsident Wladimir Putin ...
