Ausgabe vom 05.03.2026 Seite 23

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Seitenwechsel nach schweren Monaten Fußball: Marco Meyerhöfer ist bei Preußen nun als Linksverteidiger gefragt Münster. Der Anlauf, den Marco Meyerhöfer bei Preußen Münster nehmen musste, war lang. Doch nach sieben Monaten hat er fürs Erste seinen Platz gefunden. Hinten links, wo sich vor allem aufgrund von Verletzungen und Krankheiten bisher keine klare Nummer eins ergeben hat, durfte der Sommer-Neuzugang zuletzt vermehrt Startelf-Mandate verbuchen. „Ich bin glücklich, dass ich zuletzt mehr randurfte“, sagt er. „Bisher war die Saison ja ein Auf und Ab, gefühlt mehr ein Ab.“ Als rechter Außenverteidiger geholt, verletzte sich der 30-Jährige kurz vor dem Saisonstart, danach gab es kein Vorbeikommen an Jano ter Horst mehr. Als der gelbgesperrt gegen Hannover fehlte, erhielt aus taktischen Gründen plötzlich Torge Paetow den Vorzug. „Ich glaube, es ist menschlich, sich dann Gedanken zu machen, aber ich war nie an dem Punkt, dass ich im Winter unbedingt wegwollte“, sagt Meyerhöfer. „Hängen lassen bringt nichts. Hätte ich das gemacht, hätte ich zuletzt nicht gespielt.“ Kleinere Blessuren oder ein Infekt bremsten ihn zudem. Doch vielleicht hat auch der etwas pragmatischere SCP-Stil, in dem es ...