Ausgabe vom 03.03.2026 Seite 4
Suchbegriffe 03.03.2026 4
Sprit so teuer wie seit zwei Jahren nicht Blockade der StraÃe von Hormus: Dem Ãlmarkt droht ein Preisschock Düsseldorf. Der Krieg im Iran sendet Schockwellen in die Wirtschaft. Ãl der Sorte Brent erreichte in der Spitze 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter), das war der höchste Stand seit Juli 2024. Seit Jahresanfang ist der Ãlpreis um 30 Prozent gestiegen. Der Gaspreis legt nun um mehr als ein Fünftel zu: Niederländische Terminkontrakte wurden 22 Prozent teurer, eine Megawattstunde kostet nun über 38 Euro. Die Blockade der StraÃe von Hormus bedroht die Ausfuhren von Ãl und Flüssiggas.Warum steigt der Ãlpreis? Auf die Angriffe der USA reagiert der Iran mit Gegenangriffen und schränkt den Schiffsverkehr durch die StraÃe von Hormus ein. Das treibt die Sorge, dass der Ãl- und Gasexport durch diese Meerenge dauerhaft gestört wird. Der Iran selbst ist als Lieferant von Ãl für den Westen nicht relevant. Wegen der Sanktionen liefert er nicht in den Westen, sein Ãl geht nach China und Russland. Iranisches Ãl macht keine fünf Prozent am Welthandel aus. Die Erdölländer, die im Verbund âOpec+â organisiert sind, beschlossen, die Tagesproduktion zu erhöhen. Das dämpfte den Preisauftrieb womöglich.Warum ...
