Ausgabe vom 03.03.2026 Seite 3

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Eigentor, Zerreißprobe oder Befreiungsschlag? Trump vor Kongresswahlen unter Druck washington. Donald Trump inszeniert sich gerne als Friedenspräsident. Bei nahezu jeder seiner Ansprachen reklamiert er für sich, eine Vielzahl von Konflikten beendet zu haben. „Keine Kriege“ war bereits 2024 ein zentrales Motto seines Wahlkampfes, mit dem er Anhänger der „Make America Great Again“-Bewegung (MAGA) um sich scharen wollte. „Ich war der erste Präsident der Neuzeit, der keine neuen Kriege begonnen hat.“ Nun greifen die USA an der Seite Israels den Iran an − und das nicht zum ersten Mal in Trumps zweiter Amtszeit. Das israelische Militär tötete dabei Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei. Teheran reagiert mit Angriffen auf Israel sowie auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Schon am zweiten Tag des Einsatzes musste das US-Militär den Tod von drei Soldaten bekannt geben. Trump hat die Amerikaner darauf vorbereitet. „Mutige amerikanische Helden könnten ums Leben kommen“, sagte der Republikaner, als er sich nach den ersten Angriffen im Iran äußerte. „Aber wir tun das nicht für jetzt. Wir tun das für die Zukunft und es ist eine edle Mission.“ Trump geht ein ...