Ausgabe vom 16.02.2026 Seite 11

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Wenn der Muskel im Kopf zumacht Mentale Gesundheit ist im deutschen Team ein Thema, dem man sich nicht nur plakativ widmet / Taubitz als Vorbild Cortina. Wo der Erfolg und die Medaillen sind, da ist das Licht: Im Deutschen Haus der Olympischen Spiele 2026 in Cortina wurde am Donnerstagabend besonders kräftig gefeiert. Gold mit der Team-Staffel zum Abschluss der Rodel-Wettbewerbe. „Reißt die Hütte ab!“, skandierten die sechs Siegertypen, mittendrin Julia Taubitz. Doch die kennt wie alle Sportler auch die dunklen Momente: Misserfolg, Zweifel. „Ich bin da gute Ansprechpartnerin und weiß, wie man das händelt“, sagte die 29-jährige Sächsin im Laufe der ersten Olympia-Woche: Am Scheitern vor vier Jahren bei den Spielen in Peking wäre sie fast zerbrochen. Da war es kurz zu erkennen, das Thema mentale Gesundheit, das so wichtig ist wie die körperliche Gesundheit. Und das bei genauem Hinsehen an Bedeutung gewonnen hat. Im Mobile Home von Hannah Neise im Olympischen Dorf von Cortina hängen drei Poster über dem Bett. „Unser Teamgeist kennt keine Winterpause“ ist da schwarz-rot-gelb-weiß zu lesen, „Selbstbewusstsein ist unser stärkster Halt in Eis und Schnee“ und „Respekt macht jeden Wettkampf ...