Ausgabe vom 03.02.2026 Seite 20
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Bezahlkarte: Erfahrungswerte fehlen noch immer Neubewertung im Sommer Greven. Allzu viel Neues zum Thema Bezahlkarte gibt es nicht â das machte die Verwaltung am Donnerstagabend im Sozialausschuss deutlich. Zum 1. Januar haben einzelne Kommunen die Karte für Asylbewerberleistungen eingeführt. In Greven wartet man noch auf Erfahrungsberichte aus anderen Orten. Wenige Wochen nach der Einführung gibt es davon naturgemäà wenige, hieà es im aktuellen Bericht zu Ãnderungen im Themenfeld Asyl. Hinzukommt, dass viele Kommunen sich im Zuge der sogenannten âOpt-Out-Regelungâ vorerst gegen die Einführung entschieden haben. Mit der hatte das Land Kommunen freigestellt, ihre bisherige Praxis beizubehalten und im Sommer 2026 erneut die Lage zu bewerten. Kritiker hatten bereits im vergangenen Jahr bemängelt, dass sich eine Art Flickenteppich unterschiedlicher Verfahren bilden könnte. Aktuell leben in Greven 234 Asylbewerber in städtischen Unterkünften. In Erstaufnahmeeinrichtungen und zentralen Unterbringungseinrichtungen in NRW wurde die Karte bereits eingeführt. In Greven hat der Rat sich hingegen für die Opt-Out-Regelung entschieden. Problematisch könne es dann werden, wenn Menschen, die in der Erstaufnahmeeinrichtung eine ...
