Ausgabe vom 02.02.2026 Seite 13

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Im Rad der Zeit Von Paul Greiwe Der bekannte Liedermacher Rolf Zuckowski hätte es treffender nicht ausdrücken können: „Januar, Februar, März, April, die Jahresuhr steht niemals still.“ Manchem mag es in diesen Tagen ähnlich durch den Kopf gehen. Gerade erst haben wir Weihnachten gefeiert und schon ist der erste Monat des neuen Jahres wieder vorbei. Unaufhaltsam läuft die Zeit weiter und allzu oft haben wir das Gefühl, dem hilflos ausgeliefert zu sein, gehetzt zu sein von allem, was immer wieder neu als Aufgabe und Herausforderung auf uns zu kommt. Aufhalten kann ich das Rad der Zeit nicht. Und dass es nun einmal Dinge gibt, die zu einem bestimmten Termin erledigt sein müssen, gehört genauso zur ernüchternden Wahrheit unseres Lebens. Aber es mag doch ein paar Gedanken geben, die mir zumindest ein wenig helfen. Zunächst das: Ich versuche, mir immer bewusst zu machen, dass sich Dinge nicht unbedingt schneller fertig werden, wenn ich glaube, alles zugleich machen zu müssen. Es geht halt meistens nur eines nach dem anderen. Wer das Buch „Momo“ von Michael Ende gelesen hat, mag hier an den alten Straßenkehrer Beppo denken. Er nimmt nicht immer sofort die ganze Straße in den Blick. Besenstrich für Besenstrich geht es ...