Ausgabe vom 20.01.2026 Seite 1

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Merz will Eskalation im Grönland-Streit vermeiden Bundeskanzler erwartet Treffen mit US-Präsidenten beim Weltwirtschaftsforum in Davos berlin Im Streit um Grönland hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump kritisiert, sich aber mit der Ankündigung von Gegenmaßnahmen zurückgehalten. Man wolle als Europäer „besonnen und angemessen“ auf „solche Herausforderungen“ reagieren, sagte er nach Beratungen der CDU-Spitzengremien in Berlin. „Wir sind uns einig, dass wir möglichst jede Eskalation in diesem Streit vermeiden wollen.“ Anders als Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verzichtete Merz darauf, das EU-Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung – die sogenannte Handels-Bazooka – als Gegenmaßnahme ins Spiel zu bringen. Es ermöglicht der EU Gegenmaßnahmen, wenn wirtschaftlicher Druck ausgeübt wird, um politische Entscheidungen zu erzwingen. Merz sagte lediglich, dass Instrumente zur Verfügung stünden für den Fall, dass es nötig werde. Trump hatte am Samstag angekündigt, dass er ab dem 1. Februar Strafzölle auf Waren aus Deutschland und anderen europäischen Nato-Ländern verhängen will, die Soldaten zu einer Erkundungsmission nach ...