Ausgabe vom 16.01.2026 Seite 11

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Der Tod des Raumfahrers Dokumentarfilm „Bowie − Der letzte Akt“ läuft auf Arte Am Ende seiner einzigartigen musikalischen Karriere schrieb David Bowie sein eigenes Requiem. Sein letztes Studioalbum, der finstere Geniestreich „Blackstar“, erschien am 8. Januar 2016. Nur zwei Tage später starb Bowie mit 69 Jahren in New York an einer Krebserkrankung. „Blackstar“ wurde ein Welterfolg, sein einziges Nummer-eins-Album in den USA. Zehn Jahre danach zeichnet der britische Filmemacher Jonathan Stiasny in seinem Dokumentarfilm das letzte kreative Kapitel eines der innovativsten Künstler der Musikgeschichte nach. Der Film konzentriert sich nicht, wie der Titel vermuten lässt, auf die letzten Wochen des Jahrhundertkünstlers, sondern zeigt viele Einflüsse, Strömungen und frühe Erfolge Bowies, die sich in seinem letzten Werk widerspiegeln. Stiasny hält sich aber nicht sklavisch an die Abfolge der Jahrzehnte, sondern erschließt behutsam Sinnzusammenhänge, um das Gesamtwerk zu verstehen. Die Dokumentation setzt im Jahr 1983 ein. Bowie ist Mitte der 80er mit dem Ohrwurm „Lets Dance“ auf dem Höhepunkt – und zugleich frustriert. Er fühlt sich nach eigenen Worten entwurzelt. Er habe nicht gewusst, wonach er ...