Ausgabe vom 15.01.2026 Seite 5

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Erste Hinrichtung im Iran befürchtet Sicherheitsapparat reagiert mit äußerster Gewalt auf Proteste − Trump droht Teheran teheran. Nach den schweren Unruhen und landesweiten Aufständen im Iran nehmen die Proteste in den Metropolen etwas ab. Zwar seien in der Stadt an vielen wichtigen Orten noch Polizisten und Sicherheitskräfte stationiert, jedoch nicht mehr in einem Ausmaß wie am vergangenen Wochenende, berichteten Einwohner der Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran. Am Dienstag wurden einer Analyse des amerikanischen Critical Threats Project (CTP) zufolge noch sieben Proteste in sechs Provinzen registriert. Das CTP wird von den in Washington ansässigen Denkfabriken Institute for the Study of War (ISW) und American Enterprise Institute betrieben. Der Bericht wies jedoch auch darauf hin, dass aufgrund der Internetsperre nur wenige Informationen nach außen gelangen. Am vergangenen Donnerstag zählte das CTP noch 156 Demonstrationen in 27 der 31 iranischen Provinzen. Die Autoren verwiesen zudem auf die hohe Zahl an Todesopfern bei den Unruhen, die sich allerdings nicht unabhängig verifizieren ließ. „Das Ausmaß an Brutalität könnte die Demonstrierenden entmutigen und die Häufigkeit der Protestaktivität verringern.“ ...