Ausgabe vom 13.01.2026 Seite 1

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Glättechaos blieb aus: Feller verteidigt Schulschließung Anordnung nach Unwetterwarnung stößt auf viel Zustimmung – Nur die FDP übt Kritik Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat die landesweite Schulschließung nach einer Unwetterwarnung verteidigt. „Uns ist bewusst, dass eine solche Entscheidung immer diskutiert wird, nicht alle Seiten zufriedenstellt und beispielsweise Familien bei der Organisation ihres Tages vor Herausforderungen stellt“, erklärte sie am Montag. Wenn jedoch eine Unwetterwarnung mit der Gefahrenstufe 3 von 4 vorliege und somit landesweit Gefahr für Leib und Leben bestehe, „müssen wir diese amtliche Warnung ernst nehmen und entsprechend handeln“. Feller hatte am Sonntag wegen einer Glatteiswarnung des Deutschen Wetterdienstes für Montag landesweit Distanzunterricht angeordnet. Kritik kam von der FDP im Landtag. „Haben wir nicht aus der Pandemie gelernt? Was ist mit milderen Mitteln? Ausfall der ersten Stunde? Regulärer Unterricht ohne Präsenzpflicht statt Notbetreuung?“, schrieb Landeschef Henning Höne auf X. „Sicherheit geht vor. Aber Schulen werden in Deutschland zu schnell geschlossen“, schrieb er. „Es leiden Schüler und ...