Ausgabe vom 22.09.2025 Seite 12

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Das perfekte Rennen Jagd auf die Bestzeiten vom Winde verweht / Kruse und Kappenberg sorgen für Heimspiel Münster. Als noch hinter dem Besenwagen die letzten vier Aktiven des Münster-Marathons gegen 10.40 Uhr zum ersten Mal Kontakt mit dem historischen Kopfstein des Prinzipalmarktes suchten und gerade mal die ersten zehn Kilometer in den Beinen spürten, liefen wenige Meter entfernt auf Münsters Parademeile schon die Vorbereitungen für den Zieleinlauf der Eliteläufer. Exakt zwischen diesen beiden Extremen schrieb auch die 23. Auflage des Volksbank-Münster-Marathons ihre unzähligen kleinen Geschichten voller Leid und vor allem Freud. Für die einen war das Erreichen des Ziels die Erfüllung ihrer großen Träume, für die anderen machte die Zeit den entscheidenden Unterschied auf diesen gut 42 Kilometern durch und rund um Münster. Für Samuel Kiplimo Naibei wird Münster zweifellos in bleibender, wahrscheinlich auch in sehr guter Erinnerung bleiben. Der Kenianer sicherte sich in 2:09:20 Stunden den Sieg – verbesserte dabei seine persönliche Bestleistung um 21 Sekunden, verpasste aber um die Winzigkeit von 14 Sekunden den Streckenrekord. 14 Sekunden, die den Mann, der im vergangenen Jahr bereits die Stadtstrecken in Neapel und ...