Ausgabe vom 27.01.2023 Seite 8
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Verdächtiger besitzt lange Strafakte 33-Jähriger war erst kurz vor der Messerattacke im Zug aus der Untersuchungshaft entlassen worden Auch einen Tag nach der tödlichen Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg steht Schleswig-Holstein unter Schock. ?Ich bin tieftraurig?, sagte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Donnerstag in Kiel. Schreckliches habe sich am Mittwochnachmittag in dem Zug bei Brokstedt ereignet. Einiges wird zu der Gewalttat mittlerweile klarer. Anderes ist noch unklar ? etwa zum Motiv des Verdächtigen, der in Untersuchungshaft sitzt, oder auch, was die Zusammenarbeit der Behörden betrifft.Der 33-jährige Ibrahim A., der in einem Regionalzug bei Hamburg mit einem Messer zwei junge Menschen getötet hat, besitzt in NRW nach Informationen unserer Redaktion eine lange Strafakte. Demnach ist er zwischen 2017 und Ende 2020 in NRW gewesen und auch wohnhaft gemeldet. ?In dieser Zeit ist er vielfach polizeilich in Erscheinung getreten?, so die informierten Kreise. ?Unter anderem wegen Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Sexualdelikten?, hieß es.Wie die Hamburger Justizbehörde mitteilte, wurde der 33-Jährige wenige Tage vor der jetzigen Messerattacke psychiatrisch beurteilt, ohne dass besondere Auffälligkeiten festgestellt ...
