Ausgabe vom 20.08.2022 Seite 15

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Apetito wurde erpresst, zahlte aber kein Lösegeld Staatsanwaltschaft Köln bestätigt Ransomware-Angriff auf Rheiner Unternehmen -wol- RHEINE. Die Staatsanwaltschaft Köln hat erstmals bestätigt, dass die Hackerattacke auf das Unternehmen Apetito in der Nacht zum 25. Juni ein sogenannter Ransomware-Angriff war. Das sagte Staatsanwalt Christoph Hebbecker als Pressesprecher der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime in Köln (ZAC NRW) am Freitag auf Anfrage unseres Medienhauses zum bisherigen Ermittlungsstand. ?Ein Lösegeld wurde nicht gezahlt.?Bei einem Ransomware-Angriff werden Rechner von Cyberkriminellen gehackt und verschlüsselt ? dann beginnt die Erpressung. Erst nach Zahlung des Lösegelds werden Daten wieder entschlüsselt. In diesem und auch in gleichgelagerten Verfahren rate die ZAC NRW allerdings ?regelmäßig davon ab, auf etwaige Forderungen einzugehen und Zahlungen zu leisten?, teilte Hebbecker weiter mit. Die ZAC ermittelt zusammen mit Polizei und LKA Münster immer noch gegen Unbekannt und wegen Erpressung. ?Derzeit werden die digitalen Spuren ausgewertet, um Hinweise auf die Identität der Täter zu erlangen?, gab Hebbecker einen weiteren Einblick.Die Ermittlungen überschreiten dabei auch die Grenzen der Bundesrepublik. ?Regelmäßig sind in diesem ...