Ausgabe vom 28.03.2020 Seite 20

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Einbußen gibt es dieser Tage in jedem Alltag. Bei vielen dürften diese noch akzeptabel sein, in Altenheimen ist die Lage dagegen dramatisch. Die Emsdettener Altenwohnheime St. Josef, Haus Simeon und Haus Lindengrund haben dementsprechend ihren Alltag der Corona-Pandemie angepasst.Claudia Schulze-Möllmann arbeitet im Haus Lindengrund. Dort wurden Frühlingsblumen vom Emsdettener Blumengeschäft ?Blumenpott? gespendet, damit die Beete neu und frühlingshaft bepflanzt werden können. Außerdem gestalten die Bewohner gemeinschaftlich die Oster- und Frühlingsdeko für den Lichthof. Um mit ihren Angehörigen in Kontakt zu bleiben und einen Einblick in den Alltag zu geben, werden Videos von den Senioren versandt. Darauf aufbauend, soll in nächster Zeit ein Tagebuch auf Facebook erstellt werden. Gymnastikangebote, Säfte und Obstteller halten auch während dieser außergewöhnlichen Tage fit.Im Haus Simeon leistet Jutta Tombrink sozialen Dienst. Die Bewohner verbringen die Tage in kleinen Gruppen. Bemerkenswert ist das Verständnis, das die Senioren und ihre Angehörigen an den Tag legen. Eine Jugendgruppe schreibt Briefe und die Bewohner telefonieren häufiger mit ihren Liebsten.Im Altenwohnheim St. Josef leistet Bettina Rudolph sozialen Dienst. Neben täglich wechselnden ...