Ausgabe vom 08.05.2026 Seite 25
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Trauer um Ludger Flià Er träumte davon, irgendwann wieder dem Ausdauersport zu frönen. Eine Langdistanz musste es nicht mehr sein, aber ein paar Kilometer hätte er liebend gerne wieder unbeschwert auf sich genommen. Dieser Wunsch wurde Ludger Flià verwehrt. Nach einem fast elfjährigen Kampf gegen den Krebs, den er selbst als Ultramarathon bezeichnete, verstarb er nun mit 69 Jahren. Münsters Sportwelt trauert um einen Menschen, der das Herz am rechten Fleck hatte. Seine Begeisterung für das Laufen setzte er unmittelbar und selbstlos in Hilfe und Handeln um. Davon haben nicht nur die heimischen Laufsportfreunde über 20 Jahre seiner Mitgliedschaft profitiert. Flià war zugleich jahrzehntelang bei Wacker Mecklenbeck und beim Squashboard in vorderster Reihe engagiert. Nicht zuletzt war er als Geschäftsführer eine tragende Säule des Münster-Marathon-Orga-Teams. Bis zuletzt tauschte er selbst vom Krankenbett aus E-Mails mit den Verantwortlichen um Michael Brinkmann aus. Motor, Macher, Motivator â Flià wird in Erinnerung bleiben. âLudger war nicht nur eine helfende Hand, er war ein helfendes Herzâ, schreibt Stefan Lammers für den Vorstand der Laufsportfreunde Münster. Und trifft den Nagel auf den Kopf. Aus im ...
