Ausgabe vom 24.03.2026 Seite 4

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Die Lehren aus der Landtagswahl Nach dem CDU-Sieg in Rheinland-Pfalz sortieren sich die Parteien neu Berlin. Kaum eine Landtagswahl hat in letzter Zeit derartige Folgen für die Politik mit sich gebracht wie die in Rheinland-Pfalz. Welche Lehren aus dem Urnengang nun gezogen werden müssen: Im Berliner Konrad-Adenauer-Haus herrschte am Montagmorgen Jubelstimmung, als CDU-Mann Gordon Schnieder den Bundesvorstandssaal betrat. Mit einem so deutlichen Erfolg in Mainz hatte niemand gerechnet. Zugleich richteten am Rande der Gremien viele aber auch ihren Blick auf den Koalitionspartner SPD. „Pfleglich und mit Samthandschuhen“, so ein Vorstandsmitglied, wolle man jetzt zunächst mit der SPD umgehen. Das sei der Tenor gewesen. Der Koalitionspartner dürfe sich aber nicht zu viel Zeit lassen, um sich zu sortieren. „Die vereinbarten Reformen müssen jetzt kommen“, betonte ein anderer. Kanzler Friedrich Merz erklärte, man wolle nun auch über den Koalitionsvertrag hinausgehen. Das sei bei der Migration bereits gelungen. „Aber bei Wachstum, Wettbewerb und Beschäftigung, da haben wir mehr zu tun.“ Merz weiter: „Ich wünsche mir eine Arbeit in der Koalition, die wir gemeinsam und mit Mut und Zuversicht im Dienste unseres Landes ...