Ausgabe vom 09.03.2026 Seite 18

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Schwerer Schock in der Nachspielzeit Schwache erste Hälfte, dann Ausgleich und Steigerung und am Ende ein Konter-Gegentor zum 1:2 gegen Hertha Münster. In aller Regel passt zwischen Alexander Ende und seine Elf kein Blatt. Nach dem 1:2 (0:1) gegen Hertha BSC aber nahm er selbiges nicht mehr vor den Mund, als es darum ging, die verkorkste erste Hälfte und das späte Gegentor zu bewerten. „Halbzeit eins geht so nicht. Ich war in der Kabine auch sehr emotional und klar. In unserer Situation brauchen wir eine ganz andere Intensität und Zweikampfführung. Diese Dinge musste ich den Jungs zuvor noch nie absprechen.“ Punkt zwei war das 1:2 durch Marten Winkler in der Nachspielzeit, als die Risiko-Nutzen-Abwägung und die Restverteidigung nicht funktionierten. „Ich habe immer die schützende Hand drüber gehalten, aber diese Szenen haben wir so oft behandelt. Da fehlte es an Qualität in der Entscheidungsfindung“, sagte der Coach. „Dafür wurden wir nicht zum ersten Mal bestraft. Über diese Naivität bin ich sauer.“ Rumms, an einem denkwürdigen Sonntag, der beinahe ereignislos begonnen hatte, gehörte der SCP zu den Verlierern, auch wenn noch Rang 14 zu Buche steht. Die Alte Dame startete zwar aktiver, Imad Rondic hatte ...