Ausgabe vom 02.03.2026 Seite 10

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Im Schneckentempo zum Aufstieg Schalke muss mit einem Zähler beim Schlusslicht zufrieden sein – die Konkurrenz schwächelt mit Fürth. Wenn der Tabellenletzte mehr Tore schießt als der Spitzenreiter, dann stimmt doch irgendetwas nicht. Oder es stimmt einfach fast alles, wie Miron Muslic mit Blick auf die Spannung im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga sinngemäß argumentiert. „Den Punkt nehmen wir mit, weil wir ihn mitnehmen müssen“, sagte der Trainer des FC Schalke 04 nach dem 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth bei Sky. „Diese Liga ist unglaublich ausgeglichen, unglaublich kompakt.“ Und das führt in der Realität dazu, dass Schlusslicht Fürth 35 Tore erzielt hat und Schalke am oberen Ende der Tabelle eben nur 34. Zwischen den ersten fünf Mannschaften, die realistisch noch um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga spielen, liegen maximal zwei Punkte. „Wenn mein Instinkt mich nicht komplett verlässt, dann wird das bis ganz zum Schluss genauso eng und kompakt bleiben“, sagte Muslic. Schalke punktete zehn Spieltage vor Schluss nur einfach beim Schlusslicht, die SV Elversberg kam bei Krisen-Club Holstein Kiel ebenfalls nur zu einem 1:1. Darmstadt verlor sogar bei Abstiegskandidat Dresden, steht aber noch immer auf ...