Ausgabe vom 26.02.2026 Seite 9

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Gurkenwasser hilft Abseits Das kleine Senftütchen, das sich Eishockey-Star Leon Draisaitl bei den Olympischen Spielen während eines Spiels genüsslich reingepfiffen hat, war zuletzt in aller Munde. Zum Jahresbeginn hatte es dagegen ein anderer kulinarischer Genuss zum Thema geschafft. Pickle Juice – also Gurkenwasser. Als sich Tennisstar Carlos Alcaraz im Halbfinale der Australian Open gegen Alexander Zverev die saure Flüssigkeit zuführte, runzelten Zuschauerinnen und Zuschauer die Stirn. Was geschmacklich verwundert, soll Sinn ergeben. Alcaraz ist davon überzeugt, dass der Genuss von Gurkenwasser Muskelkrämpfe schneller beendet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler meinen zu wissen, dass die starke Säure und der intensive Geschmack des Gurkensafts einen Reflex im Mund auslösen, der ein Signal sendet, das die krampfenden Muskeln hemmt. Und das wesentlich schneller, als es mit Wasser und Salz möglich ist. Aber nicht nur Spitzensportler haben Pickle Juice liebgewonnen – auch Barkeeper schwören drauf. In der lebendigen Cocktailszene New Yorks ist Gurkenwasser schon lange eine Zutat, mit der experimentiert wird. Es ist salzig, spritzig-säuerlich, leicht scharf und bringt manchmal eine frische Note von Dill mit. Kurzum: Es verleiht den ...