Ausgabe vom 10.02.2026 Seite 9

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Alpenglühen mit Spriiitz Eiscafé Dolomiti Als Rodler Max Langenhan am Sonntagabend Olympiasieger war, wollte er im Deutschen Haus erst einmal „in Ruhe einen Negroni schlürfen“. Der italienische Aperitif-Klassiker besteht aus gleichen Teilen Gin, rotem (süßem) Wermut und (bitterem) Campari – erfunden 1919 in Florenz, funktioniert immer, ist aber nicht das Trendgetränk der Spiele. Das ist der Spritz (ausgesprochen Spriiitz). Die Mischung aus Prosecco, Mineralwasser und Likör ist dem österreichischen Wort „Spritzer“ für eine spritzige Schorle entlehnt. Auf den Schildern der Bars und Eiscafés werden Sarti Spritz, Limoncello Spritz und Negroni Spritz angepriesen, sie leuchten bunt in bauchigen Gläsern. Aber der junge Langläufer Jakob Moch hält es mit der Königin des Spritz: „Ein Aperol Spritz gehört in Italien dazu. Aber der kommt erst nach dem letzten Rennen“, sagt der 19-Jährige. Der orange leuchtende Drink passt perfekt zum legendären Alpenglühen bei Sonnenuntergang. LEnrosadira ist ein spektakuläres Naturschauspiel von Rosa bis Feuerrot, täglich aufgeführt zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr – bei guter Witterung. Als Leinwände dienen die Berge östlich von Cortina. Bei den ...