Ausgabe vom 04.02.2026 Seite 25

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„Meine Frau hat mir eine zweite Liebe erlaubt“ Christian Panders besonderer Weg zum Preußen-Präsidenten Münster. Der Ruf, die Reputation des Christian Pander beim SC Preußen Münster ist nun ganz anders, wirklich besonders. Es waren nicht die Iden des März, sondern die 22 Tage im Mai 2025, die den Stand der Dinge noch einmal gravierend beeinflussten. Der Ex-Nationalspieler galt schon da als eigenwilliger Typ, eher freifliegend. Eigenwillig und selbstbestimmt – in eine durchaus positive Richtung interpretiert. Kein ehemaliger Bundesliga-Kicker, der seine Nische im bezahlten Fußball händeringend sucht, der um einen Job bettelt, der nicht lassen kann von der Maschinerie des Berufsfußballs. Auch keiner, der sich aufdrängte, den Finger hob und unbedingt bei jeder Gelegenheit mitmischen wollte. Niemand konnte ihm nachsagen, er sei just in dem Moment auf den Zug aufgesprungen, als der SCP-Express vor wenigen Saisons Fahrt aufnahm. Er war einfach schon da. Nun ist Pander, mit 42 Jahren in einem jugendlichen Alter für eine solche Position, Präsident des SCP geworden. Er löst Bernward Maasjost, der als erst 20. Clubchef überhaupt von Januar 2023 an tätig war, ab. Die Schlammschlacht um das Ehrenamt blieb weitgehend aus, obwohl ...