Ausgabe vom 27.01.2026 Seite 17

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Alles umgekrempelt und gepunktet „Detten Jeckt“ knüpfte bei der Premiere an bekannte Formate an – und war in dieser Form doch neu Ralf Schacke EMSDETTEN. Das Rad neu erfinden, das kann auch die KGE nicht. „Detten Jeckt“ knüpfte bei der Premiere zwangsläufig an alte Formate an. Ein wenig Jubilarssitzung, dazu ein Schuss „Prunk- und Gala“ wie einst im Kolpinghaus, weg mit fetten Bässen bei der Mucke, dafür einen Tusch mehr vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und statt Kaffee und Kuchen wie bei Großmuttern Laugenbrezel und Alsterwasser wie bei einer WG-Einweihung. Wer ein Bier oder die Tasse Kaffee bevorzugte, der musste auch nicht verzichten. Geht doch. Und dann war da noch am Sonntagabend eine deutliche Korrektur im Programmablauf. Von wegen, gemütlich plaudern und erst einmal die Jubilare der Gesellschaften bestaunen. Von Anfang an wurde es närrisch, unterhaltsam, mit Zeit für Comedy und Redebeiträge. Dabei hatte allein die Ankündigung der KGE-Spitze, das Format umzukrempeln, um von der einstigen Alten-Sitzung einer unterhaltsame Veranstaltung für wahre Jecken zu machen, ihre Wirkung nicht verfehlt. „Über 170 Karten im Vorfeld schon mehr verkauft“, hatte bereits vor Beginn der Veranstaltung ...