Ausgabe vom 21.01.2026 Seite 19
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Ausstellungen über Ausgrenzungen Osnabrück Das Museumsquartier und die Kunsthalle Osnabrück widmen sich in diesem Jahr zentralen Fragen von Macht, Ausgrenzung und gesellschaftlichem Zusammenleben. Die geplanten Ausstellungen forderten die Besucher dazu auf, sich für demokratische Werte und ein respektvolles Miteinander einzusetzen, betonte der Erste Stadtrat Wolfgang Beckermann. Das Museumsquartier lege seinen Schwerpunkt etwa auf die jüdische Geschichte und die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Vertreibung, hieà es. Die Ausstellung âVan den Yoden â Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrückâ erzählt vom 22. März bis 30. August im Kulturgeschichtlichen Museum die Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde in der Stadt, die von etwa 1260 bis 1430 bestanden habe. Im Felix-Nussbaum-Haus setzt sich die Künstlerin Michaela Melián vom 5. Juni bis Ende Mai 2027 mit den Werken des jüdischen Malers Nussbaum (1904â1944) auseinander. Ihre Klangskulpturen und Projektionen thematisieren Emigration, Flucht und Vertreibung, wie sie auch Nussbaum erlebt hat. Er wurde in Osnabrück geboren und in Auschwitz von den Nazis ermordet.Interviews mit Holocaust-Ãberlebenden Im neuen Buch âNach der Nachtâ ...
