Ausgabe vom 22.12.2025 Seite 27

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KI-Essenspläne für Schwangere nicht top KI-Assistenten helfen bei der Auswahl von Restaurants, Urlaubsplanung oder geben Ernährungsempfehlungen. Doch können sie auch mit wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen mithalten, wenn es um Schwangere geht? Das wollten Wissenschaftler der Universität Hohenheim wissen. Als Maßstab legten sie wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen des „Netzwerks Gesund ins Leben“ im Bundeszentrum für Ernährung sowie die Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an. Sie haben sich 20 Ernährungspläne für eine fiktive Schwangere mit ChatGPT und Gemini erstellen lassen und fragten Empfehlungen zu kritischen Lebensmitteln sowie Nahrungsergänzungsmitteln ab. Ergebnis: Beide Chatbots empfahlen zwar den Verzicht auf Alkohol und rohe tierische Produkte, andere wesentliche Punkte fehlten jedoch. Beispiel: So hat ChatGPT in keiner der Stichproben vom Verzehr abgepackter Salate abgeraten − das feuchte Klima in den Verpackungen begünstigt die Vermehrung von Keimen. Nicht gut, wenn das Immunsystem während der Schwangerschaft empfindlicher reagiert. Wie der funkelnde Look gelingt Glitzer auf den Wimpern gehört zu den Beauty-Trends, die besonders im Winter immer wieder ...