Ausgabe vom 24.03.2025 Seite 4

Suchbegriffe 24.03.2025    4


China will Trumps Lücke füllen Chefs von Weltkonzernen treffen sich mit politischer Führung der Volksrepublik Peking Angesichts wachsender Handelsspannungen mit den USA hat China bei einem Treffen mit Dutzenden Konzern-Vorständen aus Deutschland und der Welt für sich als sicheren Standort geworben. Wegen zunehmender wirtschaftlicher Zersplitterung und Unsicherheit in der Welt sei es für jedes Land zwingend, seine Märkte zu öffnen, sagte Ministerpräsident Li Qiang in Peking. „Eine Entkopplung und Unterbrechung der Lieferketten wird die Krise nur verschlimmern“, erklärte er. Vor Vorständen wie Tim Cook (Apple), Roland Busch (Siemens), Oliver Zipse (BMW) oder Ola Källenius (Mercedes-Benz), die in der ersten Reihe neben wichtigen chinesischen Ministern Platz nahmen, betonte Li, dass eine Rückkehr zum „Gesetz des Dschungels“ eine „Tragödie für die Menschheit“ wäre. China habe nichts gegen Wettbewerb, solange dieser regelbasiert ablaufe und nicht dazu diene, andere zurückzuhalten, sagte Li. Siemens-Chef Busch erklärte in einer kurzen Rede, die Weltwirtschaft befinde sich in einem „massiven Umbau“. China habe mit Hightech und hoher Effizienz eine Antwort gegeben, woher Wachstum komme, sagte ...