Ausgabe vom 10.03.2025 Seite 14

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Das wilde Emsdetten der 80er-Jahre Western „Safari was sonst“ lädt Mitwirkende und Neugierige auf eine skurrile Zeitreise ein EMSDETTEN. Strahlender Sonnenschein, eine voll besetzte Kultstätte namens C-Dur und ein cineastisches Kleinod, das nach 38 Jahren aus den Untiefen der Filmgeschichte wieder ans Licht kam – was will man mehr? Die Filmvorführung von „Safari was sonst“ am Samstag war ein Spektakel der besonderen Art. Ein Klassiker aus Emsdetten, der in puncto Gesellschaftskritik und Wildwestromantik Maßstäbe setzt – und das mit einem Budget, das sich heute nicht mal ein durchschnittlicher Bürokaffee-Etat leisten könnte. Schon der Einlass war ein Erlebnis. Das C-Dur füllte sich mit einer bunt gemischten Zuschauerschaft, von Nostalgikern über ehemalige Mitwirkende bis hin zu ahnungslosen Neugierigen, die sich wohl fragten, wie viel „Safari“ und wie viel „Sonst“ sie erwarten würde. Und irgendwie fühlte man sich sofort verbunden in einer Gemeinschaft, die Jahrzehnte „überdauert“ hat. Eine selbst gebastelte Spendendose gab es auch – schließlich ging es ums Tierheim Rote Erde. Ein edler Zweck für einen Film, der von Tieren herzlich wenig zu bieten hat. Nun ja, ein Hund und ...